Der Magnetzünder funktioniert im Prinzip wie ein Generator. Einfach gesagt, gibt es eine große Zahl an Drähten in einer Spule um einen Stab herum und ein Magnet dreht sich um ihn, wenn der Motor läuft. Der sich drehende Magnet induziert in den Drähten elektrischen Strom, der an die Zündkerzen übertragen wird. Dadurch werden die Zündkerzen angefeuert und verbrennen den Treibstoff, wodurch der Motor weiter gedreht wird, wodurch wiederum die Magnetzünder angefeuert werden: Dies führt zu einem unendlichen Kreislauf, bis der Magnetzünder ausgeschaltet wird.
Um die Wahrscheinlichkeit des Versagens der Magnetzünder zu senken, haben moderne Kolbenmotoren ein duales oder zwei separate Magnetzündersysteme (die normalerweise als „links“ und „rechts“ bezeichnet werden), die pro Zylinder zwei separate Zündkerzen befeuern. Auch wenn beide Systeme normalerweise gemeinsam verwendet werden, kann bei Ausfall eines Magnetzünders, ein einzelnes System das Flugzeug zu einem Flughafen fliegen, wo die Reparaturen am beschädigten System vorgenommen werden können.
Die Motorsteuerung enthält eine Art Schaltersystem, mit dem die Magnetzünder ein- und ausgeschaltet werden können – entweder einzeln oder zusammen. Die Art des Schalters variiert von Flugzeug zu Flugzeug, besteht üblicherweise aber aus einer Reihe von Wechselschaltern für die individuelle Steuerung (eine pro Magnetzünder) oder aus einem Drehschalter zur Steuerung beider Magnetzünder (wofür möglicherweise ein Schlüssel für die Bedienung erforderlich ist).
Im Pro Flight Switch Panel wird ein Drehschalter verwendet. Der Drehschalter besitzt fünf Einstellungen:
- AUS
- RECHTS
- LINKS
- BEIDE/ALLE
- START
Wenn Sie den Schlüssel auf „Start“ oder „Beide/Alle“ stellen, werden beide Magnetzünder eingeschaltet und sind betriebsbereit. In der Start-Position wird der Anlasser aktiviert, wodurch der Motor beginnt, sich zu drehen, ebenso die Magnetzünder. Sie sind zeitlich so abgestimmt, dass sie genau zum richtigen Zeitpunkt im Zündungsvorgang angehen.
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